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Erhöhte Infektanfälligkeit

Eine erhöhte Frequenz von Infektionen (mehr als 10 pro Jahr) sollte einer immunologischen Diagnostik zugeführt werden. Neben der in der Regel schon vom Hausarzt initiierten Diagnostik wird ein besonderer Fokus auf das spezifische zelluläre und humorale (Antikörper) Immunsystem gelegt.

Häufig kann es beispielsweise im Rahmen von einem CVID (Common variable Immunodeficieny) zu Störungen in der Reifung des spezifischen zellulären Immunsystems oder zu Problemen im „Klassenswitch“ der Immunglobuline kommen, was sich in einer verstärkten Infektanfälligkeit äußert. Zusätzlich kann es dann über die dauerhafte Strapazierung des Immunsystems zu temporären Defiziten kommen, die dann über eine Reaktivierung von Altvirusinfektionen (z. B. EBV oder CMV) zusätzlich noch einmal verstärkt werden.

In dieser Phase kommt es dann häufig auch zu Symptomen, die denen von klassischen Virusinfektionen ähneln, weil es das Immunsystem nicht mehr schafft, die Virusreaktivierung zu kontrollieren. Die Patienten zeigen dann neben der erhöhten Infektanfälligkeit auch noch Erschöpfungssymptome.

Therapeutisch kann dann in Abhängigkeit vom Befund das Immunsystem unspezifisch stimuliert werden, um eine Kontrolle der möglichen reaktivierten Altinfektionen zu erreichen und konsekutiv auch die auftretenden spontanen Infekte in Frequenz und Infektionsdauer zu reduzieren.

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