Primary Care

Seborrhoe

Seborrhosiasis, seborrhoisches Kopfekzem, Psoriasis capillitii sind Beispiele für die Auswirkungen von Infektionen und Organstörungen auf die Haut.

Unter „Seborrhoe“ wird die Überproduktion von Fetten durch die Talgdrüsen der Haut verstanden. Sie ist ein Symptom. Die ihr zugrunde liegenden Ursachen können letztlich nur in einer gesamtkörperlichen Betrachtung gefunden werden. Sie tritt z. B. als Begleiterscheinung des seborrhoisches Ekzems (auch seborrhoische Dermatitis genannt) auf.
Auch hier kommt es – wie etwa auch bei der Ursachenforschung eines Haarausfalls, auf eine Gesamtbetrachtung der körperlichen Zusammenhänge an.

Ein seborrhoisches Ekzem verläuft chronisch und in Schüben und betrifft viele Menschen. Es zeigt sich an Stirn, Nase, Nasen-Lippen-Falte, Augenlider, Nacken und Achselhöhlen – oft auch auf der behaarten Kopfhaut, also in Hautarealen mit einem hohen Anteil an Talgdrüsen.

Charakteristisch sind weissliche oder gelbliche Schuppen, die fettig glänzen können, über einer geröteten Haut. Bei Kopfhautbefall tritt oft auch ein starker Juckreiz auf.

Faktoren wie ein unausgeglichener Hormonspiegel, ein geschwächtes Immunsystem, Schlafstörungen können das Entstehen eines seborrhoischen Ekzems begünstigen und die entsprechenden Symptome verstärken. Oft findet sich bei diesen Hauterkrankungen eine Infektion mit pathogenen Hefen der Spezies Candida. Studien zeigen, dass eine rasche und dauerhafte Abheilung der Hautläsionen erfolgt, wenn Pilzinfektionen behandelt werden. Es ist daher zu empfehlen, die oben beschriebenen Symptome fachärztlich abklären und qualifiziert behandeln zu lassen.

Stethoskop

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